Hauptuntersuchung: Prüfen Sie Ihre OBD2-Codes vorher, um eine Nachprüfung zu vermeiden

Was der Prüfer am Motor kontrolliert

  1. Die Kontrollleuchten im Armaturenbrett beim Starten: Eine Motor-, ABS-, Airbag- oder Vorglühleuchte, die an bleibt, ist ein schwerer Mangel.
  2. Bei den betroffenen Fahrzeugen (Benziner mit Erstzulassung seit 2002, Diesel seit 2004, bzw. 2007 für Nutzfahrzeuge und schwerere Fahrzeuge) schließt er ein Lesegerät an die Diagnosebuchse an: Zündung an, dann Motor starten, und er folgt den Anweisungen des Geräts. Ein gespeicherter Motorfehlercode (P0, P1 oder P2) ist ein geringer Mangel ohne Nachprüfung; eine leuchtende oder blinkende Kontrollleuchte oder ein nicht konformes Ergebnis des Lesegeräts ist ein erheblicher Mangel (Quelle: technische Anweisung UTAC-OTC „Nuisances“, 2025).
  3. Die Abgasmessung: Trübung des Rauchs (Diesel), CO/Lambda (Benziner). Ein toter Katalysator oder ein beschädigter Partikelfilter fallen hier auf.

Die Methode in 4 Schritten

1. Drei Wochen vorher: scannen.
Stecken Sie Ihren Adapter ein (welchen), lesen Sie mit DiagAuto AI die bestätigten Codes, die „Anstehenden Codes“ und die „Permanenten Codes“ aus und sehen Sie sich die „Abgasprüfungen“ an. Schlagen Sie jeden Code im Fehlercode-Verzeichnis nach.

2. Reparieren, was zählt.
Vorrang haben die abgasrelevanten Codes: Katalysator (P0420), AGR (P0401), Tankentlüftung (P0455), Partikelfilter (P2002), Luftmassenmesser, Lambdasonden. Schon ein „kleiner“ Code schaltet die Leuchte ein.

3. Löschen, dann fahren.
Erst nach der Reparatur. Fahren Sie mehrere unterschiedliche Fahrzyklen, damit die Abgasprüfungen wieder auf „bereit“ stehen. Rechnen Sie mit 100 bis 300 km. Warum das wichtig ist.

4. Am Vortag: erneut auslesen.
Null Codes, Leuchte aus, Abgasprüfungen abgeschlossen. Und während der Adapter steckt, schauen Sie auf die Motortemperatur und die Lambdasonden: Ein richtig warmer Motor besteht die Abgasmessung besser. Kommen Sie nach 20 Minuten Fahrt an, nicht mit kaltem Motor.

Die klassischen Fallen

  • Die Birne der Leuchte entfernen: Der Prüfer kontrolliert, dass die Leuchte bei Zündung angeht, und sein OBD-Lesegerät fragt das Steuergerät direkt ab. Eine fehlende Leuchte ist selbst ein erheblicher Mangel, und in jedem Fall verschleiert man damit einen Fehler.
  • Am Vortag löschen: Abgasprüfungen „nicht bereit“, Leuchte kann wiederkommen: Sie riskieren eine Nachprüfung.
  • „Reinigungszusatz“ am Vortag: behebt keinen toten Sensor.
  • Eine blinkende Vorglühleuchte ignorieren beim Diesel: Das ist ein Motorfehler (Erklärungen).

Was Sie das kostet

Ein Adapter für 25 € und 10 Minuten, gegenüber einer Nachprüfung (in Frankreich je nach Prüfstelle ohne Aufpreis oder 20 – 40 €) plus einer Reparatur in Eile, zum Höchstpreis, bei der erstbesten freien Werkstatt.

Häufige Fragen

Sieht der Prüfer, dass ich die Codes gelöscht habe?

Sehr wahrscheinlich ja. Bei den betroffenen Fahrzeugen (Benziner seit 2002, Diesel seit 2004) schließt der Prüfer ein Lesegerät an die Diagnosebuchse an. Nach dem Löschen springen die Abgasprüfungen auf „nicht bereit“ zurück, und die Leuchte geht wieder an, wenn der Fehler noch da ist. Löschen in letzter Minute löst nichts.

Führt ein gespeicherter Code ohne leuchtende Lampe zum Durchfallen?

Nein, aber er wird vermerkt: Ein gespeicherter Motorfehlercode (P0, P1 oder P2), den das OBD-Lesegerät findet, ist ein geringer Mangel ohne Nachprüfung. Eine leuchtende Kontrollleuchte oder ein nicht konformes Ergebnis des Lesegeräts führt dagegen zur Nachprüfung. Und ein ausstehender Code von heute kann morgen die Leuchte einschalten.